Fuck the Dealer: Regeln & Anleitung zum Trinkspiel
Redigiert von Adrien Blanc
Fuck the Dealer ist das Trinkspiel, bei dem sich die Chancen mit jeder Karte ändern und es immer beschissener wird, der Dealer zu sein, je länger der Abend dauert. Das Prinzip ist simpel: Karte erraten oder trinken. Der Twist: Je mehr Karten aufgedeckt sind, desto leichter wird das Raten – und desto härter trifft es den Dealer. Genau deshalb heißt es "Fuck the Dealer". Oder auch "Screw the Dealer", falls die Eltern mithören. Das Spiel ist super easy zu lernen, überraschend taktisch und sorgt garantiert für Stimmung. Hier bekommst du die kompletten Regeln, die beste Strategie und coole Variationen für deine nächste Party.
Was ist Fuck the Dealer?
Fuck the Dealer ist ein Kartentrinkspiel, bei dem man den Wert der obersten Karte auf dem Stapel erraten muss. Der Dealer gewinnt, wenn die Mitspieler falsch liegen. Aber weil immer mehr Karten aufgedeckt werden, wird das Raten nach und nach zum Kinderspiel. Das macht den Job des Dealers im Laufe des Spiels immer undankbarer – besonders gegen Ende, wenn der halbe Stapel offen liegt und man praktisch Karten zählen kann. Daher auch der Name: Der Dealer ist einfach am Arsch. Das Spiel eignet sich perfekt fürs Vorglühen, Hauspartys und chillige Abende, an denen ihr Bock auf etwas habt, das schnell aufgebaut ist, aber trotzdem Laune macht.
Was brauchst du zum Spielen?
Die Vorbereitung für Fuck the Dealer ist idiotensicher. Ihr braucht ein ganz normales Kartendeck mit 52 Karten (ohne Joker), genug Drinks für alle (Bier oder Mischen passen am besten) und 3 bis 8 Leute an einem Tisch. Die perfekte Gruppengröße liegt bei 4 bis 6 Spielern. So wechselt der Dealer oft genug und niemand muss ewig warten, bis er wieder dran ist.
Ein kleiner Reminder zu den Kartenwerten: Das Ass zählt 1, die Karten 2 bis 10 haben ihren normalen Wert, Bube ist 11, Dame 12 und König 13. Behaltet das im Hinterkopf, ihr müsst nämlich Zahlen erraten und keine Kartennamen.
Wie man Fuck the Dealer spielt - die Regeln
Die Regeln sind straight forward, aber bei der Strategie wird's interessant. So läuft das Spiel Schritt für Schritt ab.
Aufbau
Zuerst wird der Dealer bestimmt. Jeder zieht eine Karte vom Stapel. Wer die niedrigste Karte hat, muss anfangen. Mischt das Deck ordentlich durch und legt es verdeckt in die Mitte. Der Dealer sitzt jetzt auf dem heißen Stuhl.
Der erste Tipp
Der Dealer bittet den Spieler zu seiner Linken, den Wert der obersten Karte zu erraten. Nur den Wert, nicht die Farbe. Liegt der Spieler beim ersten Versuch direkt richtig, muss der Dealer 4 Schlucke trinken. Das passiert am Anfang eher selten, aber später im Spiel, wenn viele Karten offen liegen, wird das zur absoluten Qual für den Dealer.
Der zweite Tipp
Liegt der erste Tipp daneben, gibt der Dealer einen Hinweis: "Höher" oder "Tiefer". Der Spieler darf ein zweites Mal raten. Hat er jetzt recht, trinkt der Dealer 2 Schlucke. Liegt er wieder falsch, muss der Spieler trinken.
Beide Tipps falsch
Wenn ein Spieler beide Male daneben liegt, trinkt er die Differenz zwischen seinem zweiten Tipp und dem tatsächlichen Kartenwert. Beispiel: Du hast auf 6 getippt, aber es ist eine 10 – dann trinkst du 4 Schlucke. Hast du 9 gesagt und es ist eine 8, trinkst du nur einen. Je näher du dran bist, desto weniger musst du trinken.
Aufdecken und ablegen
Nachdem die Karte erraten (oder eben nicht erraten) wurde, wird sie offen auf den Tisch gelegt. Sortiert die Karten am besten nach ihrem Wert, damit jeder sehen kann, was schon weg ist. Das ist extrem wichtig, denn nur so könnt ihr mitzählen und gewinnen. Danach ist der nächste Spieler auf der linken Seite dran und das Ganze geht von vorne los.
Dealerwechsel
Hier kommt der Name des Spiels ins Spiel. Erst wenn 3 Spieler nacheinander die Karte nicht erraten konnten, wandert das Deck im Uhrzeigersinn eine Person weiter. Dieser Spieler ist dann der neue Dealer. Der alte Dealer ist erlöst. Vorerst zumindest.
Die Dumbass-Regel
Das ist eine ziemlich beliebte Hausregel, die Leute belohnt, die am Tisch auch wirklich aufpassen. Wenn du einen Kartenwert rätst, obwohl schon alle 4 Karten mit diesem Wert offen auf dem Tisch liegen, kassierst du einen Strafschluck. Meistens sind das 5 Schlucke. Die Regel heißt nicht umsonst "Dumbass-Regel" (Vollidioten-Regel). Du hast gerade etwas getippt, das unmöglich ist. Der Sinn der offenen Karten ist ja genau der, dass man im Auge behält, was noch im Deck steckt. Wer das ignoriert, hat die Strafe verdient.
Wie gewinnt man bei Fuck the Dealer?
Bei Fuck the Dealer zu gewinnen, hat nicht nur was mit Glück zu tun. Da steckt echte Strategie dahinter, besonders wenn man sich die aufgedeckten Karten merkt.
Für die Ratenden
Beim ersten Versuch solltest du immer mit mittleren Werten wie 6, 7 oder 8 anfangen, vor allem am Anfang des Spiels. So holst du das Maximum aus dem "Höher oder Tiefer"-Tipp raus. Wenn du 3 rätst und der Dealer sagt "Höher", bist du nicht wirklich schlauer. Sagst du aber 7 und hörst "Tiefer", hast du die Möglichkeiten direkt halbiert.
Behalte die offenen Karten genau im Auge. Je kleiner das Deck wird, desto weniger Werte bleiben übrig. Nutze die Karten auf dem Tisch für smarte Tipps. Im späteren Spielverlauf, wenn schon über 20 Karten liegen, kannst du die Auswahl massiv einschränken. Zähl mit, wie viele Karten eines Wertes noch übrig sind. Wenn alle vier 8er schon da liegen, tipp um Himmels willen nicht auf die 8. Sonst schlägt die Dumbass-Regel zu.
Für den Dealer
Dein Ziel ist ganz klar: Werde das Deck so schnell wie möglich los. Gegen Ende des Spiels Dealer zu sein, tut weh, weil alle praktisch die Karten mitzählen. Den Dealer im Mid-Game, wenn etwa die Hälfte des Decks weg ist, trifft es meistens am härtesten. Deswegen heißt das Spiel ja so. Versuch, so schnell wie möglich drei falsche Tipps am Stück zu kassieren, damit du das Deck weitergeben kannst. Dealer sein bringt hier definitiv keinen Ruhm ein.
Fuck the Dealer Variationen
Ihr wollt ein bisschen Abwechslung? Hier sind ein paar Variationen, um das Spiel frisch zu halten.
Alles oder Nichts: Ein Spieler kann versuchen, beim ersten Tipp direkt Wert und Farbe zu erraten. Trifft er ins Schwarze, trinkt der Dealer 8 Schlucke. Liegt er falsch, geht es ganz normal mit dem "Höher oder Tiefer"-Hinweis weiter.
Speed-Runde: Es gibt nur einen Tipp statt zwei. Das Spiel wird schneller, es wird mehr getrunken und man braucht weniger Strategie. Perfekt, wenn ihr das Deck schnell durchziehen wollt.
Gesellschaftskarte: Wenn die vierte Karte eines Wertes aufgedeckt wird, trinken alle. Das bringt eine coole Gruppendynamik rein und hält alle bei Laune, auch wenn sie gerade nicht dran sind.
Rache des Dealers: Wenn zwei Spieler hintereinander beide Tipps verhauen, darf der Dealer jemandem am Tisch einen Shot verpassen. So kriegt der Dealer ein bisschen Macht zurück.
Die alkoholfreie Version: Ersetzt die Drinks einfach durch Liegestütze, Mutproben oder Wahrheitsfragen. Der Ratemechanismus funktioniert auch ohne Alkohol wunderbar als Partyspiel.
Wann sollte man Fuck the Dealer spielen?
Fuck the Dealer ist ideal fürs Vorglühen, Hauspartys und entspannte Abende mit Freunden. Am besten seid ihr 4 bis 6 Spieler. Das sind genug Leute, damit der Dealer oft wechselt, aber wenige genug, dass man schnell wieder dran ist. Eine normale Runde dauert so 20 bis 45 Minuten, je nach Gruppengröße und Tempo.
Es lässt sich auch mega gut mit anderen Kartenspielen wie Königskalotte oder Busfahren für einen kompletten Spieleabend kombinieren. Wenn ihr nach weiteren Trinkspielen sucht, checkt mal Rot oder Schwarz oder das Pferderennen Trinkspiel für ähnlichen Spaß mit Karten ab. Und wenn ihr noch mehr Ideen braucht, klickt euch durch die besten Trinkspiele für Partys, um die Stimmung die ganze Nacht hochzuhalten.
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Häufig gestellte Fragen
Wie spielt man Fuck the Dealer?
Die Spieler raten nacheinander den Wert der obersten Karte. Man hat zwei Versuche – nach dem ersten falschen Tipp sagt der Dealer 'höher' oder 'tiefer'. Beide falsch? Dann trinkst du die Differenz zwischen deinem Tipp und dem echten Kartenwert.
Wie viele Spieler braucht man für Fuck the Dealer?
Ihr braucht mindestens 3 Spieler, aber 4 bis 6 sind perfekt. So wechselt der Dealer oft genug durch und man muss nicht ewig warten, bis man wieder dran ist.
Was ist die Dumbass-Regel bei Fuck the Dealer?
Wenn jemand einen Kartenwert rät, von dem bereits alle vier Karten offen auf dem Tisch liegen, kassiert er einen Strafschluck (meistens 5 Schlucke), weil er offensichtlich nicht aufgepasst hat.
Wann wechselt der Dealer bei Fuck the Dealer?
Der Dealer wechselt erst, wenn 3 Spieler nacheinander die Karte nicht richtig erraten konnten. Dann wird das Kartendeck im Uhrzeigersinn weitergereicht.
Ist Fuck the Dealer das gleiche wie Screw the Dealer?
Ja, es ist exakt dasselbe Spiel. Screw the Dealer ist einfach nur der familienfreundlichere Name. Gleiche Regeln, gleicher Ablauf, anderes Etikett.
Kann man Fuck the Dealer ohne Alkohol spielen?
Auf jeden Fall. Ersetzt die Drinks einfach durch Liegestütze, Mutproben, Wahrheitsfragen oder andere witzige Strafen. Das Raten der Karten macht auch ohne Alkohol Bock.
Wie lange dauert ein Spiel Fuck the Dealer?
Eine normale Runde dauert je nach Gruppengröße und Tempo etwa 20 bis 45 Minuten. Das Spiel ist vorbei, wenn der Kartenstapel leer ist oder ihr keinen Bock mehr habt.
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